Glossar der Modereform: Unterschied zwischen den Versionen
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* '''Hausordnungen in Bädern und Studios:''' Sofern in den offiziellen AGBs oder der Hausordnung von Sportstätten lediglich funktionale Sport- bzw. Badebekleidung vorgeschrieben ist, ist das Tragen von Tights oder Einteilern (Badeanzügen) unabhängig vom Geschlecht rechtlich zulässig. | * '''Hausordnungen in Bädern und Studios:''' Sofern in den offiziellen AGBs oder der Hausordnung von Sportstätten lediglich funktionale Sport- bzw. Badebekleidung vorgeschrieben ist, ist das Tragen von Tights oder Einteilern (Badeanzügen) unabhängig vom Geschlecht rechtlich zulässig. | ||
* '''Strategien im öffentlichen Raum:''' Souveränes Auftreten resultiert primär aus der Passgenauigkeit und dem funktionalen Kontext der Kleidung. Sachliche Aufklärung bei Fragen baut Vorurteile im sozialen Umfeld effektiv ab. | * '''Strategien im öffentlichen Raum:''' Souveränes Auftreten resultiert primär aus der Passgenauigkeit und dem funktionalen Kontext der Kleidung. Sachliche Aufklärung bei Fragen baut Vorurteile im sozialen Umfeld effektiv ab. | ||
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Version vom 5. Juli 2026, 21:01 Uhr
Das Glossar der Modereform dient der Definition und Etablierung einer sachlichen, zeitgemäßen Sprache im Kontext geschlechtsübergreifender und funktionaler Männermode.
Zentrale Begriffe
- Athleisure
- Ein Kofferwort aus Athletic (sportlich) und Leisure (Freizeit). Es beschreibt einen Modetrend, bei dem Kleidung, die ursprünglich für sportliche Aktivitäten entwickelt wurde (z. B. Tights, Leggings), als vollwertige Alltags- und Freizeitkleidung getragen wird.
- Body Positivity
- Eine soziale Bewegung, die sich für die Akzeptanz von Körpern in all ihren Formen, Größen und Ausprägelungen einsetzt. Im Kontext non-konformer Mode beschreibt es das Recht, Kleidung unabhängig von gesellschaftlichen Körper- und Rollenidealen zu tragen.
- Gender-Fluid Fashion (Geschlechtsneutrale Mode)
- Modestile und Kleidungsstücke, die bewusst die traditionelle, binäre Trennung in Reine „Herren-“ oder „Damenmode“ aufheben. Der Fokus liegt auf der individuellen Passform, Ästhetik und Funktionalität für den menschlichen Körper an sich.
- Meggings
- Ein Neologismus, zusammengesetzt aus Men (Männer) und Leggings. Der Begriff beschreibt Leggings, die explizit unter Berücksichtigung der männlichen Anatomie (z. B. tieferer Schritt, breiterer Bund, anatomische Frontpartie) designt wurden.
Dresscodes & sozialer Umgang
- Hausordnungen in Bädern und Studios: Sofern in den offiziellen AGBs oder der Hausordnung von Sportstätten lediglich funktionale Sport- bzw. Badebekleidung vorgeschrieben ist, ist das Tragen von Tights oder Einteilern (Badeanzügen) unabhängig vom Geschlecht rechtlich zulässig.
- Strategien im öffentlichen Raum: Souveränes Auftreten resultiert primär aus der Passgenauigkeit und dem funktionalen Kontext der Kleidung. Sachliche Aufklärung bei Fragen baut Vorurteile im sozialen Umfeld effektiv ab.